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Hallo ihrs,
Kapitel VIetnam ist leider abgeschlossen und wir sind in Laos angekommen.
Bis auf ein paar Tage mit Travellerei waren es nur Highlights.
Nach einem weiteren Vormittag leichtem trekking, wo wir uns von den
Nachwirkungen des Reisschnappses erholen konnten, ging die Reise weiter.
Zuerst mit dem local Bus in die naechste grosse STadt mit einem Bahnhof.
Vor der Fahrt wurde der Bus mit viel Haemmerei mit einem Holzschied, so dass
der ganze Bus wackelte, fit gemacht fuer die 90 km Bergetappe.
Waehrend der Fahrt dudelte markerschuetterndes Gejaule aus mieserablen
Lautsprechern, dafuer aber volle Pulle an Lautstaerke. Keine Tonfolge war fuer
unsere westlichen Ohren gerade. Wir kamen uns vor wie in der Kitkat Werbung.
Die Stadtbesichtigung in Cao Lai war sehr staubig. Bis wir vom Bahnhof in
die Stadt entlang einer dicken STrasse liefen, waren wir komplett eingestaubt.
Cao Lai ist die Grenzstadt zu china. ENtsprechenden EInfluss hatte der Markt,
auf dem es neben allerlei bekannten (aber anders aussehendem) Gemuese auch
lebende und geroestete Raupen, lebende oder frisch geschlachtete
Huehner/Gaense/tauben und schweineaehnliche Tiere mit langem Schwanz gab...
Im Zug wollten wir diesmal vietnamesisch reisen und buchten Bretterklasse
fuer die Nachtfahrt. Mit 4 anderen vietnamesen teilten wir uns das Abteil. Wie
wir bisher gesehen hatten schlafen die auch zu Hause immer auf einem
Holzpodest mit einer Bastmatte, sie waren es also gewoehnt. Fuer uns war es eine sehr
unbequeme und schlaflose Erfahrung.
Um 4 Uhr morgens kamen wir in Hanoi an. Wir waren uebrigens die einzigen
Auslaender im gesamten Zug.
natuerlich waren schon jede Menge Mopedfahrer und Wasserverkaefer wach und
begruessten uns.
Wir hatten noch kein Ticket fuer den Weiterflug nach Laos und brauchten noch
100$ Cash fuer das Visum in Laos. Also legten wir uns bis um 7 Uhr alles
aufmachte in den Park, schliefen auf einer parkbank und guckten dem aufwachenden
Hanoi beim Morgensport zu, bzw. Swantje wurde zum Federball aufgefordert.
Nu sind wir in Laso angekommen. DIrekt am FLughafen war ein riesen
Unterschied zu Vietnam sichtbar: Die Beamten haben gelaechelt und das Visum hatten wir
ratzfatz.
Die Stadt an sich ist auch sehr schoen. Wir geniessen vor allem die Ruhe...
Es gibt kaum Mopeds, dafuer viele AUtos. nette Restaurants mit leckerem
Essen, Lampen statt Neonroehren und auch die Verkaeufer lassen einen sehr in
Ruhe.
SOgar Konditoreien gibt es hier mit Kuchen und Plaetzchen. Die
Marmeladenplaetzchen waren ein weiterer Schritt uns in Weihnachtlichen Gefuehle zu
bringen, was bei der laehmenden Hitze sonst sehr schwierig ist.
P.S. Wenn ihr die Tastatur hier sehen wuerdet mit laotischer und unseren
Zeichen, dann koenntet ihr die vielen Tippfehler und fehlenden Satzzeichen
verstehen...
@fast alle: Vielen Dank fuer das Winke Winke Foto! War eine klasse Idee!
Viele Gruesse
von Frantje
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