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Travelpage |
Tipps
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Thailand 99/00
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| Sicherheit
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Wir haben nur positive Erfahrungen gemacht. Wenn ein Bus kommt, dann
ist zwar regelmäßig Dein Gepäck weg, aber es wird
von irgendwelchen Rumstehenden im Bus verstaut. Natürlich sollte
man die üblichen Vorkehrungen gegen Taschendieben treffen, die
es überall auf der Welt gibt. Wir benutzen z.B. einen Geldbeutel
mit allen wichtigen Dokumenten, der unter dem Bauch unter der Hose
getragen wird. Sowas gibt es in allen Outdoor-Shops zu kaufen. Wenn man mit dem Fahhrad oder Moped fährt, dann
sollte man alle Taschen so gesichert haben, daß sie nicht einfach
von vorbeifahrenden Mopedfahrern weggerissen werden können.
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| Leute |
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Die Leute waren sehr freundlich und hilfsbereit. Bettler haben wir
so gut wie nie gesehen, ganz im Gegensatz zu Vietnam.
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| Essen &
Trinken |
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Koch es, schäl es oder vergiß es. Mit diesem Grundsatz
haben wir zwei Asien Tripps ohne Probleme überstanden. An
zahlreichen Brutzelbuden am Straßenrand werden unbenennbare,
aber immer leckere, Gerichte gezaubert. Frischer geht es nicht
- teilweise fing die Köchin mit dem Zwiebelhacken an nach
der Bestellung. Oft gibt es fertige Gerichte in großen Schalen,
die warm gemacht werden. Dabei ist die Bestellung einfacher, da
man einfach nur draufzeigen braucht.
Auf Eis in Getränken haben wir fast immer verzichtet. Da es
zum Statussymbol eines Restaurants gehört, einen Kühlschrank
zu besitzen, der knapp über dem Gefrierpunkt eingestellt ist,
braucht man es eh nicht.
Obst ist unglaublich lecker. Hier kann man endlich mal schmecken,
wie das bekannte Obst wie Bananen und Ananas wirklich schmeckt,
wenn es nicht unreif gepfückt wird und durch die halbe Welt
transportiert wird. Man bekommt es an vielen Straßenecken
und auf den Märkten. Die Bananen gibt es in Miniausführung
als halbe Stauden und kosten nur 0,20 bis 0,40 . Sehr empfehlenswert
sind auch die anderen Früchte, wie Ratbutans (diese rot/gelben
runden Dinger mit Gummi-Stacheln und all die anderen Dinge. Obst
in Form von Fruit Shakes ist auch der Hammer, genauso wie die Banana
oder Pineapple Pancakes, die man auf jeden Fall beim Frühstück
dem labbrigen Toast und dem Klecks Erdbeermarmelade vorziehen sollte
(ich habe nie andere Marmelade bekommen!).
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| Städte |
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Bangkok sollte man gesehen haben - allerdings nicht lange. Es ist
eine riesige, laute, völlig versmokte, stickige Stadt. Aber erlebenswert
sind:
- Der Königspalast und die in allen Reiseführern erwähnten
Tempel, z.B: mit dem liegenden Buddah.
- Das Gewusel der ganzen Mopeds, Tuc-Tucs und Taxis auf den Straßen.
- Das Gefühl, aus einem klimatisierten Raum in diesen warmen
Smok zu treten und sich vorzukommen, wie gegen eine Wand zu
laufen.
- Die Schneider, die einem für 100 Euro einen maßgeschneiderten
Anzug nähen. Mit der Qualität bin ich noch immer sehr
zufrieden.
- Die Königsverehrung. Man sieht überall blumendekorierte
Bilder vom König: Vor Firmen, in Häusern, auf Straßenbrücken,
vor Kinofilmen. König Bumipohl hat sehr viel für sein
Volk getan, Thailand ist eines der best entwickelten Ländern
in Asien. Und sein Volk dankt es ihm.
- Die Boots Tour auf dem dicken Fluß durch Bangkok, dem Chao Praya. Die Preise schwankten allerdings
erheblich pro Person. Gut handeln und vor allen Dingen vergleichen
ist angesagt! Wir haben 400 Baht bezahlt für beide.
- Schönen Ausblick auf den Smok der Stadt genießen, z.B. aus der Besucherplattform des Hotels "Bayok 2 Tower".
- Gutes und günstiges Guest House in Bangkok: Travee Guest House, 83 Sri-Ayuttaya Soi 14
In zwei Tagen sollte man alles gesehen haben, in der Zeit ist auch
ein Anzug genäht. Wir haben unsere neuen Kleider / Anzüge
/ Hemden /Hosen vor dem Rückflug in Bangkok abgeholt, denn
ein Anzug ist nicht der richtige Inhalt eines Rucksacks.
Phuket haben wir nur als Flughafen benutzt. Mallorca-Feeling gibt
es in Europa billiger. Sicherlich hat Phuket auch seine schönen
Ecken, aber die gibt es auch in anderen Ecken Thailands. Das Klischee
des dicken Deutschen mit einer süßen Thai erfüllt
sich in Phuket Town auf den ersten Blick.
Ansonsten haben wir die Städte gemieden und sind lieber in
kleineren Städtchen untergekommen, die alle ihren exotischen
und fremden Charme haben.
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| Transport |
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Das Local-Bussystem ist recht gut organisiert. In fast allen Städten
gibt es Busbahnhöfe, die man teilweise nur durch eine Ansammlung
von fliegenden Händlern erkennt. Diese Händler helfen
einem auch sehr gerne beim Finden des richtigen Busses. Wenn man
ihnen sagt, wo man hinmöchte, dann sagen sie einem Bescheid,
wenn der richtige Bus kommt.
Bei langen Fahrten werden zwischendurch Pausen gemacht, an denen
man recht gut und günstig Essen kann. Zwischendurch kommen
viele fliegende Händler in den Bus, die ebenfalls leckere
Dinge haben.
Vorsicht: Man sollte immer wärmere Klamotten in Griffweite
haben, denn AC-Busse werden auf Kühlschrank-Temperaturen runtergekühlt.
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| Handeln
und Einkaufen |
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Wir haben einige Tipps
zum Einkaufen mal zusammengefasst.
Gut einkaufen kann man in der Khao-San Road in Bangkok, wo es jede
Menge Travelbedarf wie Rucksäcke, internationale Presseausweise
und teilweise schöne Souveniers gibt.
Wir haben einen Anzug und ein Seitenhemd schneidern lassen in einem
kleinen Shop. Der Besitzer war unheimlich freundlich, auch
wenn er kaum ein Wort englisch sprach. Mit der Qualität sind
wir noch immer sehr zufrieden. Es soll angeblich englischer Stoff
gewesen sein.
So kommt man zu dem Shop: Auf der Sukumvit Road in Richtung Stadt auswärts, links kommt das Indra Hotel, dann eine Brücke, kurz dahinter auf der linken Seite ist der Schneider mit einem englischen Schild an der Tür.
Sicherlich sollte man die Factories meiden, zu denen man von Tuk-Tukfahrern
gebracht wird. Aber es gibt viele kleine Schneider.
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| Fortbewegung
in der Stadt |
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Zur Fortbewegung in der Stadt gibt es Tuc-Tucs, Mopedtaxis oder
Taxis. Preise werden vor der Fahrt ausgemacht und nach der Fahrt
bezahlt. Manchmal verlangt der Fahrer am Ziel einen Zuschlag, das
sollte man ignorieren.
Die ersten Fahrten sollte man mit einem Taxi mit Taxameter zurücklegen,
damit man ein Gefühl für Entfernungen und deren Preise
bekommt. Generell sollte man bei Taxis immer auf ein Taxameter
bestehen, so gut handeln wie ein Taxameter zählt kann wohl
kaum jemand. Dies kann man sich als Richtlinie nehmen für
Verhandlungen mit Tuc-Tuc-Fahrern, die weniger kosten sollten.
Wir haben bei den Taxifahrten meistens einen Reiseführer mit
Stadtplan auf den Schoß gelegt, um dem Taxifahrer zu zeigen,
dass man den kürzesten Weg kennt.
Wir haben Tuc-Tucs oder Taxis immer den Mopedtaxis vorgezogen,
da die paar Zentimeter Knautschzone sehr beruhigen.
Die billigste Art der Stadtrundfahrt bekommt man in Bangkok für
ca. 0,50 €, wenn man sich mit einem Tuc-Tuc durch die Stadt fahren
läßt. Der Fahrer wartet bei jeder Sehenswürdigkeit
geduldig. Dafür muß man ein oder zwei Diamanten-Händler
oder Kleider-Factories über sich ergehen lassen. Dort bekommt
der Fahrer Benzingutscheine als Provision, auch wenn man nichts
kauft. Diese Besichtigungen kann man dazu nutzen, um Preise kennenzulernen,
und später zu kleineren Schneidern zu gehen, die keine Touristenfalle
sind.
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| Nationalparks |
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Es gibt mehrere Nationalparks, in denen man mit Guides durch den
Dschungel geführt wird. Dabei sollte man Wochenenden meiden,
vor allem eine Nachtsafari. Alle Thailänder aus der Umgebung
nutzen dies als Wochenend-Veranstaltung. Wir hatten einen riesigen
Stau und sahen immer ca. 20 Jeeps, die mit ihren Lampen die Nachtsafari
zu einer Tag-Safari machten...
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| Kommunikation |
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Viele Thais sprechen Englisch, einige davon sogar verständlich...
Üblicherweise muß man beim Verstehen etwas bei den Silben interpolieren
und hinzudichten. Ein "Ti Rai" könnte also die Frage nach "steamed
rice?" sein.
Sehr vorteilhaft ist es sich vorher mit der deutschen Bundesliga und
deren Akteuren auseinanderzusetzen. Sie sind darüber bestens
informiert. Einer konnte uns alle Bundesligavereine aufzählen,
mit einem anderen hatten wir eine ganze Autofahrt ein Gespräch
mit den Worten "Lothar Matthäus", "Bayern München"
und "Amerika" (er war kurz zuvor nach Amerika gewechselt).
Der wichtigste Satz war: "Phu Thai mai dai" - Ich spreche
kein Thai.
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