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Travelpage |
Tipps
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Vietnam 2001
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| Moped
fahren |
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Am besten lernt man das Land per Moped kennen. Sie sind fast überall
problemlos zu leihen. Man braucht nur im Hotel oder Cafes nachzufragen.
Die Preise schwankten zwischen 3-6 Dollar pro Tag. Kaution, Führerschein
oder ähnliches wurde nie verlangt. Dafür bekam man aber auch
keinen Helm. Baseballkappen scheinen hier diese Funktion zu übernehmen.
Es ist ratsam, an bewachten Parkplätzen zu parken.
Dies kostet zwischen 1000 und 4000 Dong (0,07 - 0,30 €), oder man parkt
vor einem Cafe, in dem man etwas trinkt, mit der Bitte einen Blick aufs
Moped zu werfen.
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| Sicherheit
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Trotz des immensen Geldunterschiedes fühlten wir uns immer sicher.
Es wurde zwar öfters versucht, uns mit höheren Preisen mehr
Geld aus der (Lang)Nase zu ziehen, aber durch handeln haben wir vielleicht
nur noch den doppelten Preis gezahlt, was wohl ok ist. Es ging schliesslich
darum, ob eine Wasserflasche 0,30 € oder 0,60 € kostet oder ein Essen
0,60 oder 0,90 Euro. Und diese Unterschiede machen in unserem
Geldbeutel kaum einen Unterschied, jedoch in ihrem. Vor Taschendiebstahl
wurden wir öfters gewarnt, aber diese Warnungen gibt es auch
in Deutschland. Unsere Tickets, Kreditkarten, Traveller-Schecks und
das größere Geld hatten wir in einem Geldbeutel, den man
unter der Hose trägt. Gewaltverbrechen kommen hier so gut wie
nicht vor. Wenn man auch eine Cyclo oder Moped fährt, dann sollte
man alle Taschen so gesichert haben, daß sie nicht einfach von
vorbeifahrenden Mopedfahrern weggerissen werden können.
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| Bettler
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Sozalismus hat nichts mit Sozialstaat zu tun. Deshalb gibt es viele Bettler,
da Behinderte oder Alte keinerlei Unterstützung bekommen und selber
zusehen müssen, wie sie überleben. Durch den Buddismus ist es
üblich, denjenigen etwas zu geben, denen es schlechter geht. Wir
haben uns dem angeschlossen und kleine Summen gegeben, abhängig von
der Sympathie oder Aufdringlichkeit. Schließlich sind die meisten
Behinderungen noch Spätfolgen des Krieges. Kindern oder Gesunden
haben wir nichts gegeben, außer manchmal einen Kugelschreiber. Denn
Kinder sollten nicht lernen, dass sie durch Betteln mehr verdienen können
als ihre Eltern durch Arbeit. Das Problem ist nur, wenn man einem Kind
etwas gibt, dann stehen 10 Sekunden später 5 um Dich herum.
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| Freude machen
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Es ist so einfach, manchen Menschen eine Freude zu machen. Für
Kinder sollte man Buntstifte, für Erwachsene schöne Kugelschreiber
mitnehmen. Mit Keksen kann man Kindern eine riesen Freude machen,
aber auch älteren Bettlern. Auch eine sehr schöne Idee
sind Gummibärchen, denn sowas gibt es da nicht. Empfehlenswert
sind die Riesentüten, in denen kleine Tütchen Gummibäärchen
sind.
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| Handeln
und Einkaufen |
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Es gibt keine Preisschilder, jeder Preis ist variabel. Dabei wird
zum Teil mit dem dreifachen Preis angefangen, der für unsere
Verhältnisse aber noch immer billig ist. Wir haben uns bemüht,
nicht den lautesten Fahrer oder Verkäufer zu nehmen, sondern
nach Symphatie zu entscheiden. Denn manche nerven ganz besonders,
manche gucken nett und erhielten den Zuschlag. Meistens haben wir
den Sport des Handelns mitgemacht und hinterher etwas mehr bezahlt.
Zu Kaufen gibt es relativ wenig, da schon Sonnenbrillen Luxusartikel
sind. Mitgebracht haben wir einen Marmor-Budda und Holz-Eß-Stäbchen,
jede Menge geschneiderte Klamotten aus Hui An und ein paar T-Shirts.
Bei den T-Shirts sollte man beachten, daß man nicht nur Markennamen
fälschen kann, sondern auch die Schilder mit 100% Baumwolle...
Wir haben einige Tipps zum Einkaufen
mal zusammengefasst.
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| Fortbewegung
in der Stadt |
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Zu Fortbewegung in der Stadt gibt es Cyclos, Mopeds oder Taxis. Preise
werden vor der Fahrt ausgemacht und nach der Fahrt bezahlt. Manchmal
verlangt der Fahrer am Ziel einen Zuschlag, das sollte man ignorieren.
Bei Preisen sollte man ganz klarstellen, ob man Dollar oder Dong meint!!!
Bei Taxis sollte man immer auf ein Taxameter bestehen, so gut handeln
wie ein Taxameter zählt kann wohl kaum jemand. Ein Taxi kostet
je nach Stadt 8.000 bis 12.000 Dong für die ersten 1,1km. Dies
kann man sich als Richtlinie nehmen für Verhandlungen mit Cyclo-
oder Mopedfahrern, die weniger kosten sollten. Wir haben
bei den Taxifahrten meistens einen Reiseführer mit Stadtplan auf den
Schoß gelegt, um dem Taxifahrer zu zeigen, dass man den kürzesten Weg
kennt.
Mopedfahrten steigern erheblich den Adrinalinspiegel, auf den Straßen
wird jeder Quadratzentimeter ausgenutzt. Cyclofahrten sind dagegen geruhsammer
und man kann viel sehen, beinhalten aber auch Spannungsspitzen, wenn
sein Cyclo über eine rote Ampel mitten in den dichten Querverkehr
aus Mopeds gesteuert wird.
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