Für ca. 64,- € pro Nase durfte man sich die Eintrittskarte für Vietnam
von der Botschaft in Bonn in Form eines Visums zuschicken lassen. Aktuelle
Informationen über Visa und deren Beschaffung findet man unter www.visaexpress.de.
Malariaprophylaxe ist aktuell von der Deutschen
Gesellschaft für Tropenmedizin zwar nicht mehr empfohlen, wir
haben es aber dennoch gemacht. Swantje mit dem neuen Produkt "Mallarone",
das zwar das doppelte kostet wie Lariam, dafür aber weniger Nebenwirkungen
hat. Frank hat Lariam benutzt mit den Nebenwirkungen von Mattigkeit.
Lariam hat uns in Thailand mehrere matte Tage, Übelkeit und ziemliche
Alpträume beschert; das Zeug war früher ein Psychopharmaka...
Man sollte es auf jeden Fall mit viel Flüssigkeit nach einem guten
und fettigem Essen zu sich nehmen.
Gegen Heppatitis A+B, Polio, Thyphus und Diphterie waren wir bereits
geimpft.
Die finanzielle Versorgung sollte man mit Dollar-Travellerschecks sicher
stellen, da es keine Geldautomaten gibt. Zu beachten ist, dass
man die doppelten Gebüren hat, wenn man sich die Travellerschecks
in Dollar auszahlen lässt. Gebüren für den Umtausch
von Travellerschecks in Dong lagen meist bei 1%. Mit Kreditkarte
kann man äußerst selten zahlen und zahlt dann 4%-Gebüren.
Wenn man Geld mit der Kreditkarte holt, zahlt man 3% Gebüren.
Für alle Geldgeschäfte auf der Bank wird der Pass benötigt.
Außerdem sollte man einige Dollar in bar mitnehmen. Hotels
kann man damit gut bezahlen, da die Preise meistens auch so angegeben
werden und das Bezahlen so handlicher wird. Für das tägliche
Leben sind Dollar eher unpraktisch, da der Unterschied beim Handeln
zwischen einem Dollar oder 2 Dollar schon gewaltig sind und man
keine halb-Dollar Scheine hat. Der offizielle und feste Wechselkurs
von 1$ = 14.850 Dong wird meistens gerundet zu 15.000 Dong. Aber bei
Eintrittsgeldern oder Busfahrten wurde uns ein wesentlich schlechterer
Kurs angeboten, dafür sollte man immer genug Dongs dabei haben.
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